Beruf in Bauen & Handwerk
Maler und Lackierer Ausbildung in Kassel
Du gibst Räumen und Fassaden ihr Gesicht. Als Maler/in und Lackierer/in verputzt, spachtelst, tapezierst und streichst du – und schützt Bauteile davor, kaputtzugehen. Am Ende des Tages siehst du genau, was du geschafft hast.
Das machst du als Maler/in und Lackierer/in
Kein Tag wie der andere – aber das hier kommt immer wieder vor.
- Untergründe vorbereitenAbkleben, spachteln, schleifen, grundieren. Die halbe Arbeit passiert vor dem ersten Anstrich.
- Streichen und lackierenWand, Decke, Tür, Geländer – mit Rolle, Pinsel oder Spritzgerät.
- Tapezieren und WandbelägeRaufaser, Vlies, Designtapete: anmessen, zuschneiden, blasenfrei ankleben.
- Fassaden und WärmedämmungAußen wird gestrichen, verputzt und gedämmt – ein großer Teil der Aufträge.
- Bodenbeläge verlegenVinyl, Teppich, Designboden – gehört in vielen Betrieben dazu.
- Farben mischen und beratenFarbton treffen, Wirkung erklären, Vorschläge machen. Du berätst mit.
Ausbildung
Warum Maler und Lackierer werden?
Gestrichen wird immer – im Neubau, nach dem Umzug, bei jeder Sanierung. Und der Beruf hat mehr mit Gestaltung zu tun, als viele denken.
Sichtbares Ergebnis
Vorher grau, nachher fertig. Kaum ein Beruf zeigt so schnell, was du geleistet hast.
Gestalten statt nur streichen
Farbe, Technik, Oberfläche: Du entscheidest mit, wie ein Raum am Ende wirkt.
Drinnen und draußen
Im Winter Innenausbau, im Sommer Fassade – der Job hat Abwechslung eingebaut.
Weg nach oben
Meister, Restaurator, Farbdesigner oder eigener Betrieb. Auch ein Studium ist möglich.
Eckdaten zur Ausbildung
Was du vorher wissen solltest – kurz und ohne Behördendeutsch.
Wer in Kassel Maler ausbildet
Hier ist noch kein Betrieb aus diesem Beruf dabei. Schau so lange im Unternehmensatlas vorbei – oder empfiehl uns einen Betrieb, den du kennst.
Häufige Fragen
Muss ich künstlerisch begabt sein?
Nein. Sauberes Arbeiten und ein Auge für gerade Kanten bringen mehr als Zeichentalent. Gestaltung lernst du in der Ausbildung.
Ist das ein Job nur für den Sommer?
Nein. Im Winter wird innen gearbeitet, im Sommer draußen an der Fassade. Arbeit gibt es das ganze Jahr.
Welchen Schulabschluss brauche ich?
Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Welchen ein Betrieb erwartet, entscheidet er selbst – wichtiger sind meistens Zuverlässigkeit und Lust auf die Arbeit.
Was verdiene ich während der Ausbildung?
Für Ausbildungen, die 2026 starten, gilt ein gesetzlicher Mindestbetrag von 724 € im ersten Jahr, 854 € im zweiten und 977 € im dritten. In tarifgebundenen Betrieben gilt der Tarifvertrag, viele zahlen mehr.
Wie bewerbe ich mich?
Direkt beim Betrieb. Auf den Profilen hier findest du Formular, E-Mail und Telefonnummer. Wir vermitteln nicht, wir zeigen dir nur, wo du hinmusst.
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