Beruf in Bauen & Handwerk
Zimmerer Ausbildung in Kassel
Du baust mit Holz, und zwar groß. Als Zimmerer oder Zimmerin richtest du Dachstühle auf, baust Holzhäuser, Carports und Aufstockungen. Holzbau ist gerade der Bereich, der am schnellsten wächst.
Das machst du als Zimmerer/Zimmerin
Kein Tag wie der andere – aber das hier kommt immer wieder vor.
- Abbund und ZuschnitBalken anreißen, ausklinken, zuschneiden – von Hand oder an der Abbundanlage.
- Dachstuhl aufrichtenAm Kran wird zusammengesetzt, was vorher in der Halle vorbereitet wurde.
- HolzrahmenbauWände als Elemente fertigen, dämmen, beplanken und auf der Baustelle stellen.
- Dämmen und abdichtenLuftdichtheit, Winddichtheit, Dämmung – beim Holzbau entscheidet das die Qualität.
- Sanieren und aufstockenAlte Dachstühle instand setzen, Geschosse aufsetzen, Balken austauschen.
- Gerüst und SicherheitAbsturzsicherung, Gerüst, Anschlagpunkte: Im Holzbau wird in Höhe gearbeitet.
Ausbildung
Warum Zimmerer werden?
Holz ist der Baustoff, auf den gerade alle setzen: nachwachsend, leicht, schnell montiert. Zimmerer werden deshalb überall gebraucht.
Holzbau wächst
Aufstockungen, Holzhäuser, Hallen in Holz – der Bereich zieht seit Jahren an.
Große Teile, große Wirkung
Wenn der Dachstuhl steht, sieht man von weißem an, was du gemacht hast.
Handwerk mit Tradition
Zunft, Kluft, Walz – kaum ein Beruf hat so viel eigene Kultur.
Klarer Aufstieg
Vorarbeiter, Polier, Meister, Holzbautechniker – oder eigener Betrieb.
Eckdaten zur Ausbildung
Was du vorher wissen solltest – kurz und ohne Behördendeutsch.
Wer in Kassel Zimmerer ausbildet
Hier ist noch kein Betrieb aus diesem Beruf dabei. Schau so lange im Unternehmensatlas vorbei – oder empfiehl uns einen Betrieb, den du kennst.
Häufige Fragen
Muss ich auf die Walz?
Nein. Die Walz ist freiwillig und heute die Ausnahme – sie gehört zur Tradition, nicht zur Ausbildung.
Zimmerer oder Zimmermann?
Der Ausbildungsberuf heißt Zimmerer beziehungsweise Zimmerin. Zimmermann ist die umgangssprachliche Form.
Welchen Schulabschluss brauche ich?
Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Welchen ein Betrieb erwartet, entscheidet er selbst – wichtiger sind meistens Zuverlässigkeit und Lust auf die Arbeit.
Was verdiene ich während der Ausbildung?
Für Ausbildungen, die 2026 starten, gilt ein gesetzlicher Mindestbetrag von 724 € im ersten Jahr, 854 € im zweiten und 977 € im dritten. In tarifgebundenen Betrieben gilt der Tarifvertrag, viele zahlen mehr.
Wie bewerbe ich mich?
Direkt beim Betrieb. Auf den Profilen hier findest du Formular, E-Mail und Telefonnummer. Wir vermitteln nicht, wir zeigen dir nur, wo du hinmusst.
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