Beruf in Bauen & Handwerk
Maurer Ausbildung in Kassel
Du baust das, was steht. Als Maurer/in ziehst du Wände hoch, setzt Decken, schalst und betonierst – beim Einfamilienhaus genauso wie bei der Halle. Was du heute baust, steht in fünfzig Jahren noch.
Das machst du als Maurer/in
Kein Tag wie der andere – aber das hier kommt immer wieder vor.
- MauernZiegel, Kalksandstein, Porenbeton: Wände im Verband hochziehen, im Lot und in der Flucht.
- Schalen und betonierenSchalung stellen, Bewehrung einlegen, Beton einbringen und verdichten.
- Decken und TreppenFertigteile setzen oder vor Ort betonieren – am Kran und mit dem Team.
- Putz und EstrichInnen verputzen, Estrich einbringen, Oberflächen abziehen.
- SanierenAlte Bausubstanz instand setzen, Durchbrüche schaffen, Stürze einbauen.
- Messen und anreißenOhne Schnur, Wasserwaage und Nivelligerät geht nichts. Genauigkeit ist die halbe Miete.
Ausbildung
Warum Maurer werden?
Ohne Rohbau kein Haus. Der Beruf ist die Grundlage von allem, was danach auf der Baustelle passiert – und am Bau wird gut gezahlt.
Gebraucht wird immer
Wohnraum fehlt, Bestand muss saniert werden. Am Bau gehen die Aufträge nicht aus.
Am Bau gelten Tarife
Viele Baubetriebe sind tarifgebunden – das wirkt sich auf die Ausbildungsvergütung aus.
Arbeit im Team
Auf der Baustelle geht nichts allein. Wer mit anpackt, wird schnell dazugehören.
Klarer Aufstieg
Vorarbeiter, Polier, Werkpolier, Meister – die Stufen am Bau sind klar geregelt.
Eckdaten zur Ausbildung
Was du vorher wissen solltest – kurz und ohne Behördendeutsch.
Wer in Kassel Maurer ausbildet
Hier ist noch kein Betrieb aus diesem Beruf dabei. Schau so lange im Unternehmensatlas vorbei – oder empfiehl uns einen Betrieb, den du kennst.
Häufige Fragen
Ist die Arbeit körperlich hart?
Ja, der Beruf fordert dich. Maschinen, Kran und Hebehilfen nehmen aber viel ab, und du gewöhnst dich schneller daran, als du denkst.
Was passiert im Winter?
Am Bau gibt es Schlechtwetterregelungen und das Saison-Kurzarbeitergeld. Gearbeitet wird trotzdem, nur anders geplant.
Welchen Schulabschluss brauche ich?
Gesetzlich ist keiner vorgeschrieben. Welchen ein Betrieb erwartet, entscheidet er selbst – wichtiger sind meistens Zuverlässigkeit und Lust auf die Arbeit.
Was verdiene ich während der Ausbildung?
Für Ausbildungen, die 2026 starten, gilt ein gesetzlicher Mindestbetrag von 724 € im ersten Jahr, 854 € im zweiten und 977 € im dritten. In tarifgebundenen Betrieben gilt der Tarifvertrag, viele zahlen mehr.
Wie bewerbe ich mich?
Direkt beim Betrieb. Auf den Profilen hier findest du Formular, E-Mail und Telefonnummer. Wir vermitteln nicht, wir zeigen dir nur, wo du hinmusst.
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